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Hydro-MRT nach Sellink / CT-Kolonographie
Hydro-MRT nach Sellink / CT-Kolonographie

Gastroenterologische Spezialdiagnostik mit MRT und CT

Im Rahmen der gastroenterologischen Diagnostik bieten wir als Standarduntersuchungen CT und MRT des Abdomens an. Hervorzuheben sind hierbei die Spezialmethoden Hydro-MRT des Abdomens sowie die CT-Kolonographie.

Kardio-CT
Colon-CT
Virtueller "gläserner Darm" (CT-Kolonographie)

Spezialmethoden


Hydro-MRT

Die Hydro-MRT ermöglicht die Beurteilung des Dünn- und Dickdarms mit bestmöglichem Patientenkomfort. Es stellt somit eine moderne Weiterentwicklung der früheren, konventionellen Röntgen-Untersuchung des Dünndarms nach Sellink dar. Auf die Dünndarmsonde bei der Röntgen-Methode kann beim Hydro-MRT verzichtet werden.

Die Hauptindikationen für eine Hydro-MRT sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Nach entsprechender Vorbereitung können entzündliche Darmwandveränderungen mit Ihrer Ausdehnung im Dünn- und Dickdarm zuverlässig nachgewiesen werden. Auch Komplikationen der Grunderkrankung wie Abszeß- oder Fistelbildungen in der Bauchhöhle können präzise erfasst werden.

Während der Untersuchung erhalten Sie üblicherweise ein intravenöses Kontrastmittel. Dies ermöglicht eine genaue Beurteilung der entzündlichen Aktivität der Darmwandveränderungen. Das Kontrastmittel wird durch die Nieren wieder vollständig ausgeschieden. Bei einer bekannten Kontrastmittelallergie oder bei einer stark eingeschränkten Nierenfunktion muß auf die Kontrastmittelgabe verzichtet werden. Zur Optimierung der Bildqualität im Bauchraum werden die Darmbewegungen medikamentös (Buscopan®) reduziert.

CT-Kolonographie

Die CT-Kolonographie ist eine spezielle Computertomographie des Abdomens, bei welcher der Dickdarm auf Lageveränderungen und Polypen untersucht wird. Diese Methode wird meist als Ergänzung nach einer Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt, wenn nicht der gesamte Dickdarm beurteilt werden konnte.

Mit dem hochauslösenden CT können auch kleine Polypen im Dickdarm nachgewiesen werden. Der gewonnene Datensatz wird von einem leistungsfähigen Computersystem nachbearbeitet, die Auswertung erfolgt durch den befundenden Radiologen am Monitor mit einer sog. „virtuellen Darmspiegelung“. Zusätzlich werden die Weichteile um den Darm herum sowie die Organe des Oberbauches und des Beckens mitbeurteilt.