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Radiosynoviorthese
Radiosynoviorthese

Radiosynoviorthese

Im Rahmen dieser nuklearmedizinischen Therapie erfolgt eine Injektion von radioaktiven Substanzen in das schmerzhafte Gelenk. Die abgegebene Strahlung (Beta-Strahlung) hat nur eine geringe Reichweite im Gewebe, entfaltet aber eine hohe lokale Wirkung unter Schonung des umgebenden Gewebes. Die Radiosynoviorthese findet Anwendung bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen, hierzu zählen rheumatische Erkrankungen und aktivierte Arthrosen. Sie kann neben medikamentöser Behandlung und lokalen Kortisoninjektionen zur weiteren Behandlung eingesetzt werden.

Dieses Therapieverfahren erfolgt ambulant und ist Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Anschluss an die Behandlung können Sie nach Hause gehen. Da alle nuklearmedizinischen Verfahren mit einer – wenn auch nur geringen – Strahlenbelastung verbunden sind, dürfen sie nur durchgeführt werden, wenn keine Schwangerschaft vorliegt.

Schmerztherapie / Punktion / RSO
RSO